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Wann ist ein Kind fit für die Einschulung?

06 Jun

Von den vielen Entwicklungsschritten der Kinder ist der Eintritt in die Schule ein besonderes Ereignis für die ganze Familie. Sind ältere Geschwister da, die schon in der Schule sind, möchten die Jüngeren ihnen nacheifern und erwarten den ersten Schultag mit viel Spannung und Vorfreude. Endlich die eigene Schultüte basteln, einen tollen Ranzen aussuchen und mit den Freunden aus der Kindergarten- oder Kitazeit eingschult werden – das ist für alle Kinder eine aufregende Erfahrung.
Aber wann ist ein Kind den Anforderungen durch den Schulalltag gewachsen? Nicht nur die geistigen Fähigkeiten, auch körperlich sollte ein Kind so weit entwickelt sein, dass es bereit ist für die Schule.

Aufschluss darüber gibt Ihnen als Eltern zum Einen die Vorsorgeuntersuchung U 9 beim Kinderarzt, zum Anderen ein Schuleignungstest, aber auch Gespräche mit den Erzieherinnen in der Kita oder im Kindergarten. Sie haben Ihr Kind über drei oder mehr Jahre begleitet und können Ihnen eine Einschätzung über den richtigen Zeitpunkt zur Einschulung geben. Über einen Schuleignungstest können Sie sich beim Sekretariat der Schule oder bei einer Erziehungsberatungsstelle informieren. Nimmt Ihr Kind daran teil, darf es probeweise zum Unterricht gehen. Die Psychologen der Beratungsstelle nehmen dabei über die Vorsorgeuntersuchungen hinausgehenden Kriterien in Augenschein, beispielsweise soziale Verhaltensweisen.

Vielen Kindern tut es einfach gut, wenn sie noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben. Vielleicht sind sie noch zu verspielt, um täglich Hausaufgaben zu machen oder müssen noch ein bisschen wachsen, um Schulranzen und Sporttasche tragen zu können. Oft können die Probleme durch einen schweren Ranzen aber auch einfach aus der Welt geschafft werden, indem die Kinder sich mit ihren Klassenkameraden absprechen und bestimmte Schulbücher abwechselnd mitbringen. Dadurch kann das Gewicht des Schulranzens Ihres Kindes um einiges verringert werden.
Ist Ihr Kind nach einem bestimmten Stichtag, der je nach Bundesland variiert, geboren, so wird es als so genanntes Kann-Kind eingestuft, was bedeutet, dass Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn nicht einschulen lassen müssen. Oft ist dieser Stichtag der 30. Juni, und wenn Ihr Kind erst danach sechs Jahre alt wird, kann es eingeschult werden, Sie können damit aber auch noch ein weiteres Jahr warten.

Die kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung U 9 wird ab dem 5. Lebensjahr, bzw. zwischen dem 60. und 64. Lebensmonat durchgeführt. Die U 9 ist neben allen anderen die umfangreichste Vorsorgeuntersuchung. Dabei werden zunächst die üblichen Kontrollen nach Gewicht, Körpergröße, Kopfumfang und Blutdruckwerte durchgeführt. Anhand verschiedener Tests wird die Geschicklichkeit und das Bewegungsverhalten geprüft, was wichtig für den Sportunterricht und schließlich auch für den täglichen Schulweg ist. Eine große Rolle für die Schulfähigkeit spielt die sprachliche Entwicklung sowie die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren zu können. Soziales Verhalten wird genauso unter die Lupe genommen wie die Fähigkeit, sich selbst an- und auszuziehen und selbständig auf die Toilette gehen zu können. Wichtig ist auch die Vollständigkeit der Impfungen sowie eine gesunde Stellung der Zähne und Füße.
Wenn alle Kriterien bei der U 9 gut erfüllt sind, ist Ihr Kind schulreif und Sie können sich gemeinsam auf einen neuen spannenden Lebensabschnitt freuen.

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02 Mai

Vorsicht Rentenloch!! Augen auf bei der Vorsorge!

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1 Kommentar

Verfasst in Allgemein

 

Gesundheit

26 Mrz

Heutzutage leiden über 80% aller Menschen an Stress, Burn Out Syndrom und Schlafstörungen; viele müssen ärztlich und/oder medikamentös behandelt werden. Bevor es so weit kommt, sollten Sie zu einfachen Selbsthilfemethoden greifen, wie z. B. Yoga. Yoga hat nichts mit Religion zu tun, es ist vielmehr eine Lebenseinstellung. Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Yoga “Union”, und zwar von Geist und Körper, um schließlich zu Frieden mit selbst und allem, was existiert zu gelangen. Praktizieren kann man Yoga in jedem Alter und fast überall. Man benötigt keine Vorkenntnisse und eigentlich auch keine Ausrüstung. Eine rutschfeste Unterlage, z.B. ein Badteppich, reicht aus. Wenn Sie kein Yoga Studio in Ihrer Nähe finden, können Sie sich die ersten Kenntnisse ruhig per DVD oder online holen und zu Hause erst mal in Ruhe ausprobieren. Generell wäre ein Lehrer oder Trainer natürlich nicht schlecht, denn ab und zu muss auch korrigiert werden.

Es gibt verschiedene Stilrichtung, u.a. Hatha Yoga, Iyengar Yoga, Kundalini Yoga, Tantra Yoga oder Power Yoga. Hier sollte man ausprobieren, was einem am besten gefällt. Es werden spezielle Haltungen, die Asanas, trainiert; am wichtigsten sind jedoch die Atemübungen, die sogenannten Pranayamas. Atem ist Leben, heisst es im Yoga. Trainiert wird auf diese effektive Weise der gesamte Körper, Flexibilität und Kraft nehmen zu, die Durchblutung wird angeregt und es gelangt vermehrt Sauerstoff in den Körper, vor allen Dingen ins Gehirn. Hierdurch wird eine positive Wirkung auf das zentrale Nervensystem garantiert. Übungen können einzeln oder als Abfolge ausgeführt werden. Eine komplette Version der “Sonnenanbetung” reiht z. B. verschiedene Übungen aneinander und wird bis zu 30x wiederholt. Yoga-Übungen werden im Stehen, Liegen oder Sitzen durchgeführt und teilweise auch verdreht. Rückendrehungen stärken das Rückgrat und stimulieren zusätzlich die Organe; umgekehrte Posen verbessern Ihr Gleichgewicht; Power Yoga fordert insbesondere Oberkörper und Arme in gestützten Positionen; Dehnübungen bringen Sie an den Rand Ihrer Flexibilität. Abgeschlossen wird immer mit einer Entspannungsposition. Häufig wird eine kurze Meditation ins Training eingeschlossen; moderne Versionen kombinieren Yoga zunehmend mit Pilates. Fortgeschrittene praktizieren herausfordernde Übungen, die viel Konzentration, Kraft, Gleichgewicht und Dehnfähigkeit verlangen; solche Übungen sind oftmals erst nach vielen Trainingsjahren möglich. Praktiziert wird Yoga am besten barfuß; nur so haben Sie einen festen Stand und Kontakt mit der Erde. Ausreichend sind eine bequeme Hose und ein einfaches T-Shirt; Sie sollten sich nicht eingeengt fühlen und müssen frei atmen können. Tägliches Praktizieren wäre wünschenswert; als optimal werden die Morgenstunden bzw. die aufgehende Sonne angesehen.

Yoga wirkt wunderbar gegen Schlafstörungen und Stress, bei schlechtem Blutkreislauf, Arthritis und Osteoporose, bei Verspannungen, Schmerzen, Migräne, PMS und vielen anderen Wehwehchen. Wissenschaftlich nachgewiesen wurde u.a. die positive Wirkung bei Diabetes und Bluthochdruck sowie bei Übergewicht und Rheumatismus.
Yoga lässt Sie Ihre eigenen Grenzen entdecken und respektieren; Sie sollen mit niemandem wetteifern. Sie sollen sich auf sich selbst konzentrieren und in sich hineinschauen. Yoga eignet sich übrigens auch vorzüglich für Rollstuhlfahrer.

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