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Archiv der Kategorie ‘Geld 1×1’

Abgeltungssteuer

01 Sep

Die in aller Munde befindliche Abgeltungssteuer ist ab dem 01. Januar 2009 gültig, dafür entfällt die bisher bekannte Zinsabschlagssteuer.
Die Abgeltungssteuer beträgt pauschal 25 Prozent, die direkt bei der Auszahlung der Kapitalerträge fällig werden. Der entsprechende Betrag wird gleich durch die Bank einbehalten, die Steuerschuld ist damit für den Kontoinhaber erledigt, das bisher nötige spätere Nachberechnen der bereits im Voraus gezahlten Zinsabschläge entfällt dann. Zur eigentlichen Abgeltungssteuer werden noch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer gezählt. Das bedeutet, dass Banken und Sparkassen nun auch die Konfession der Kontoinhaber erfassen müssen. Weiterhin ist der Sparerfreibetrag in Höhe von 801 Euro für Alleinstehende und in Höhe von 1602 Euro für Verheiratete gültig. Werbungskosten können über diesen Freibetrag hinaus nicht mehr geltend gemacht werden.
Der Unterschied zwischen der Abgeltungssteuer und der bisherigen Zinsabschlagsteuer ist leicht erklärt. Gemeinsam ist, dass beide auf die Kapitalerträge eines Sparers zugreifen. Wie das Wort Abschlag schon vermuten lässt, war die Zinsabschlagsteuer aber eine Voraussteuer auf die tatsächlich zu zahlende Steuer. Damit musste im Rahmen der normalen Steuererklärung immer die gezahlte Abschlagssteuer angegeben werden. Die tatsächlich zu zahlende Steuer wurde dann anhand des persönlichen Steuersatzes eines jeden Einzelnen ermittelt und die bereits gezahlte Abschlagssteuer wurde darauf angerechnet. So wurden entweder Nachzahlungen oder Rückzahlungen erforderlich. Die Abgeltungssteuer vereinfacht nun dieses Verfahren, indem, wie gesagt, pauschal 25 Prozent der Kapitalerträge einbehalten werden. Dies gilt aber nur für die Zinserträge, die über die genannten Freibeträge hinausgehen. Zusammengerechnet werden dafür aber alle Erträge, nicht nur die der Sparbücher und Tagesgeldkonten, sondern es zählen zum Beispiel auch Bausparverträge und deren Zinsen mit hinein.

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Kredite

05 Jul


Wer plötzlich mehr Geld benötigt, als seine eigene Rücklagen hergeben, wird sich dem Problem gegenübergestellt sehen, dass er einen Kredit aufnehmen muss. Je nach benötigter Geldsumme kommen dabei verschiedene Kreditarten in Frage, die beansprucht werden können. So bietet sich für einen Geldbetrag in geringerer Höhe der Kleinkredit an. Dieser wird von Banken in verschiedener Höhe vergeben, einige setzen das Limit bei 10.000 Euro, andere bewilligen bei dieser Kreditart nur maximal 5.000 Euro. Der Kleinkredit zeichnet sich durch eine kurze Laufzeit und eben die geringe Kreditsumme aus, dafür sind die Zinsen aber vergleichsweise hoch. Das liegt daran, dass für die Banken derselbe Arbeitsaufwand anfällt, wie bei Krediten mit höherer Summe, sie aber mit geringeren Zinseinnahmen rechnen müssten. Daher sind die Zinssätze in der Regel höher als bei mittel- oder langfristigen Krediten. Eine weitere Form des kurzfristigen Kredites ist der Dispositionskredit, bei dem von der kontoführenden Bank ein fester Betrag eingeräumt wird, mit dem das Girokonto pro Monat überzogen werden kann. Der Vorteil ist, dass dabei kein Kreditantrag nötig ist, ein einmaliger Antrag auf Erteilung des Dispos genügt. Nachteilig sind auch in dem Falle die Zinsen, die je nach Bank bis zu 18 Prozent betragen können.
Ein langfristiger Kredit ist zum Beispiel der Immobilienkredit. Dieser wird meist für mindestens zehn Jahre, häufig auch zwanzig Jahre oder noch länger, aufgenommen und dient der Finanzierung von Haus- und Wohnungskäufen, dem Bau einer Immobilie oder der Anschaffung einer neuen Einrichtung. Damit ist der Immobilienkredit aber zweckgebunden. Die Zinssätze richten sich nach dem allgemeinen Zinsniveau und können meist für mindestens zehn Jahre festgeschrieben werden, ehe darüber neu verhandelt wird. Eine besondere Form stellen dabei die Förderkredite, zum Beispiel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, dar. Sie werden für die Finanzierung verschiedener Einzelvorhaben vergeben, etwa dem Einbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, zur Unterstützung der Schaffung von Wohneigentum für Familien oder für den Ausbau und die Aufwertung bereits vorhandenen Wohnraumes.
Zu den mittelfristigen Krediten zählen die so genannten Konsumentenkredite, die teilweise auch als so genannter Autokredit vergeben werden. Dabei kann über eine bestimmte Summe für eine Anschaffung ein Kredit aufgenommen werden, welcher dann innerhalb der festgelegten Laufzeit getilgt wird. Die Zinsen liegen hier in mittlerer Höhe, je nach Vertrag können auch größere Summen als die vereinbarten Raten zurückgezahlt werden.
Verglichen werden sollten immer die Angebote der Filialbanken mit denen der Direktbanken. Die dort vergebenen Onlinekredite sind häufig zu besseren Konditionen zu bekommen, was sich in niedrigeren Zinsen, längeren Laufzeiten bei gleich bleibendem Zinsniveau oder niedrigeren Raten für die Tilgung des Kredites zeigt.

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Kreditkarten

25 Jun


Die Kreditkarte kann zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen benutzt werden, ist also ein Mittel zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Dabei werden Kreditkarten in der Regel weltweit akzeptiert, sind also besonders auf Reisen eine geeignete Zahlungsmethode. Doch nicht nur in Geschäften kann die Kreditkarte eingesetzt werden, sondern auch bei Einkäufen im Internet. Hier gibt es bereits Verkäufer, die eine andere Zahlungsweise nicht mehr akzeptieren. Der Name Kreditkarte entstand übrigens aus dem Umstand, dass es ursprünglich einmal nicht möglich war, ein Guthaben auf die Karte zu laden, sondern dass stets auf Kredit gekauft wurde. Erst bei der Abrechnung konnte der Inhaber der Karte den benötigten Betrag überweisen. Inzwischen gibt es auch Karten, die mit den bekannten Telefonkarten vergleichbar sind, sie werden Prepaidkarten genannt.
Es gibt insgesamt vier Kreditkartengesellschaften, namentlich MasterCard und Visa, American Express und Diner Club. Diese teilen sich den europäischen Markt. Die beiden erstgenannten Kreditkarten werden direkt von den Kreditkartenorganisationen vergeben, die letzteren von der Kartengesellschaft.
Einige Kreditinstitute werden für sich mit der Vergabe von kostenlosen Kreditkarten. Davon sollte sich aber niemand täuschen lassen, denn dafür wird zumindest teilweise ein bestimmter monatlicher oder jährlicher Umsatz auf der Karte verlangt. Andere Banken und Sparkassen verlangen, dass ihre Kunden eine jährliche Gebühr für die Karte zahlen.
Wer eine Kreditkarte beantragen möchte, der muss in jedem Falle eine ausreichende Bonität vorweisen. Dafür wird das regelmäßige monatliche Einkommen zu Grunde gelegt, das eine bestimmte Höhe erreichen muss. Die Abrechnung der Kreditkarte erfolgt dann monatlich, teilweise wird auch quartalsweise abgerechnet. Einige Banken bieten sogar die jährliche Abrechnung an, wobei sich diese nur für diejenigen empfiehlt, die die Karte selten nutzen, denn ansonsten können die zu zahlenden Summen doch sehr hoch sein.
Der große Vorteil der Kreditkarten liegt darin, dass, wenn kein Guthaben aufgeladen wurde, tatsächlich ein Kredit bei der Bank besteht. Über den benötigten Betrag muss aber kein tatsächlicher Kredit aufgenommen werden, für den üblicherweise Zinsen anfallen würden. Daher ist diese Art und Weise der Kreditinanspruchnahme günstiger. Der benötigte Betrag wird erst später vom Konto des Karteninhabers abgebucht. Damit können Anschaffungen getätigt werden, die das momentan mögliche Budget überschreiten würden. Es ergibt sich zudem ein weiterer Vorteil: Wer regelmäßige Ausgaben mit der Kreditkarte bezahlt, kann seine Ausgaben gut nachvollziehen, da die Abrechnung die getätigten Ausgaben genau auflistet.
In einigen Ländern wird inzwischen fast alles mit der Kreditkarte bezahlt, wie zum Beispiel in den USA. Wer hier unterwegs sein möchte, bekommt teilweise ein Problem, wenn er nicht über eine Kreditkarte verfügt, denn beispielsweise viele Autovermietungen akzeptieren keine andere Zahlungsweise. Daher ist das Reisen mit Karte häufig um einiges stressfreier.

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