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Wie finde ich die richtige Krankenversicherung?

16 Feb

Die meisten Deutschen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert. Erst ab einer bestimmten Einkommensgrenze steht es dem Brüger frei, eine private Versicherung zur Absicherung von Krankheiten abzuschließen. Diese sogenannten Jahresarbeisentgeltgrenzen werden entsprechend der Entwicklung der Bruttoarbeitslohnsumme je durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmers, des vorvergangenen Kalenderjahres durch das Bundesarbeitsministerium per Rechtsverordnung festgelegt. Im Jahre 2010 lag sie bei 49.950 und im Jahre 2011 liegt sie bei 49.500 Euro.
Die meisten Leistungen der Krankenkassen (ca. 95%) sind gesetzlich vorgeschrieben und im Fünften Buch Sozialgesetzbuch festgeschrieben. Jedoch hat auch die gesetzliche Versicherung die Möglichkeit per Satzung Zusatzleistungen für ihre Versicherten anzubieten. Egal ob Sie nun in Berlin oder Frankfurt wohnen, haben Sie die Möglichkeit, Ihre GKV frei wählen. Daher ist es ratsam, die verschiedenen Zusatzleistungen der in Frage kommenden gesetzlichen Krankenversicherung genau zu analysieren, um festzustellen, ob sie zu einem selbst und zu seiner Familie passt.
Kinder sind in der GKV grundsätzlich kostenfrei mitversichert, sofern sie über kein eigenes Einkommen verfügen. In einer privaten Versicherung, müssen Kinder gesondert versichert werden und eigene Beiträge für sie bezahlt werden. Gerade Familien mit Kindern sollten die Satzungsleistungen der GKVs genau zu vergleichen und mit dem Bedarf der Familie abzugleichen. Nehmen wir zum Beispiel eine Familie in Frankfurt, die 2 Kinder im Alter von 10 Monaten und 5 Jahren hat. Für sie ist die Versicherung der häuslichen Krankenpflege wichtig, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgeht. Da die Förderung von Babys heute nicht früh genug beginnen kann, besucht die Mutter mit dem 10 Monate alten Baby das Babyschwimmen im Aqua-Fitness-Club in Frankfurt. Je nach Krankenversicherung wird 80% der Kurskosten als Präventionsmaßnahme über das Gesetzliche hinaus bezahlt und das egal ob sie in Frankfurt oder anderswo in Deutschland leben.

Weiterhin ist es ratsam, sich die Zusatzprämien anzusehen, welche die in Frage kommende Gesetzliche anbietet.

Nun hört und liest man regelmäßig von finanziellen Problemen, die gerade die gesetzliche Krankenkassen hat. Einige können ihren Finanzbedarf nicht mehr decken, so dass sie ohne Zusatzbeitrag von ihren Versicherten nicht mehr zahlungsfähig wären. Die Arbeitgeber sind davon nicht betroffen. Diese kassenindividuellen, einkommensunabhängigen Zusatzbeiträge sind seit 2011 in ihrer Höhe nicht mehr begrenzt, wobei der Beitragssatz von 15,5% konstant bleiben wird.
Derzeit kommen jedoch die meisten GKV ohne Zusatzbeitrag aus, so dass es nicht allzuschwierig sein dürfte, eine Krankenkasse zu finden, die auf die persönlichen Ansprüche passt und ohne Zusatzbeitrag auskommt. Andererseits muss abgewägt werden, ob die Satzungsleistungen einer Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag für einen selbst ausreichen oder ob man lieber den Zusatzbeitrag mit der passenden Zusatzleistung in Kauf nehmen möchte.

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Kommentieren

 

 
  1. Maren

    18. Februar 2011 um 19:08

    Hi Wo ist denn der like Button? ;)

     
  2. Günstige Private Krankenversicherung

    27. Februar 2011 um 20:12

    Sehr guter und informationsreicher Beitrag zur Krankenversicherung.
    Ich freue mich auf Ihre nächsten Blog’s.

    Mit besten Grüßen, Klaus.

     
  3. Frank

    1. Februar 2012 um 12:07

    Guter Artikel. Gerade, seitdem die Beiträge zu den krankenkassen einheitlich sind ( bis auf diejenigen, die Zusatzbeiträge nehmen) lohnt es sich, genauer auf die Leistungen zu schauen, denn da gibt es teilweise erheebliche Unterschiede. Eine allgemeingültige Empfehlung kann man nicht geben, da die Kassen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Bei der einen kasse gibt es kostenlose Rückenschulungen oder Diätkurse, bei der nächsten vielleicht attraktive Bonusprogramme.