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Qi Gong und Tai Chi

24 Jun

Immer häufiger wählen Menschen heute alternative Heilmethoden, um die Gesundheit wieder herzustellen oder besser gar nicht erst krank zu werden. Die Ursache hierfür ist sicherlich in der Kälte der heutigen Schulmedizin zu sehen, bei der sich ein Arzt höchstens 15 Minuten mit dem Patienten beschäftigt und dann Medikamente verschreibt, die oft mit enormen Nebenwirkungen und neuen Krankheiten verbunden sind, und ein Heilerfolg nicht immer gewährleistet ist.

Bei allen traditionellen Heilverfahren geht es immer um die Betrachtung des Menschen als Ganzes, wozu seine häusliche und berufliche Umgebung genauso zählen wie seine bisherige Behandlungsgeschichte. Erst durch die ganzheitliche Betrachtung des Körpers UND der Seele (Geist) kann der Heiler gezielt die richtige Methode einsetzen, um den Menschen möglichst zur vorherigen Leistungskraft zurück zu führen.

Immer mehr Menschen werden sich heute auch bewusst, dass es wesentlich besser ist, sich um die eigene Gesundheit rechtzeitig selbst zu kümmern, als später bei einem Arzt oder Heiler Hilfe zu fordern, wenn eine Krankheit bereits in Erscheinung getreten ist.

Qi Gong und Tai Chi sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, aktiv die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten, ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, die Denkfähigkeit durch Konzentration zu erhöhen und zu sich selbst zu finden, was zur Heilung der Seele (Geist) führt, was zu mehr Gesundheit des Körpers führt. Dadurch kann mit auftretendem Stress wesentlich besser umgegangen werden. Die langsamen Bewegungen des Qi Gong und Tai Chi fördern die Eigenbeobachtung aller Bewegungsabläufe des eigenen Körpers und sogar der inneren Organe.

Qi Gong und Tai Chi gehören zu den fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin, die sich über mehr als 5.000 Jahre entwickelt hat und sehr erfolgreich ist, selbst in der Behandlung von Krebs, und zwar ohne die gefürchteten Nebenwirkungen und ohne Operation. Die Traditionelle Chinesische Medizin geht davon aus, dass alle Krankheit nichts weiter als Energieblockaden im Körper sind, die aufgelöst werden müssen. Qi Gong und Tai Chi helfen, diese Blockaden zu erkennen und aufzulösen. Ist der Mensch gesund, lehrt Qi Gong und Tai Chi, die Energieströme zu erkennen und kleinere Blockaden rechtzeitig aufzuheben, so dass es gar nicht erst zur Krankheit kommt.

Natürlich können einige einfache Übungen des Qi Gong aus einschlägigen Büchern oder von CDs gelernt werden. Dann fehlt jedoch die Unterweisung in die dahinter stehende Philosophie des Tao, und die Übungen können nicht ihre volle Wirkung entfalten. Darum ist es ratsam, zumindest für die Grundlagen einen Kurs bei einem anerkannten Qi Gong/Tai Chi Lehrer zu buchen.

Da die Erkenntnisse zur vorbeugenden und heilenden Wirkung des Qi Gong und Tai Chi in der Zwischenzeit auch in den westlichen Ländern angekommen ist, übernehmen bereits viele Krankenkassen einen Teil der Kosten für den Grundkurs zum Qi Gong/Tai Chi.

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Endlich Feierabend, Ruhe und Entspannung? Stattdessen Restless Legs!

14 Jun

Sie haben einen langen Arbeitstag hinter sich, freuen sich auf Ihr Zuhause und einen erholsamen Abend. Das scheint Ihnen auch zu gelingen – bis Sie auf der Couch oder im Bett endgültig zur Ruhe kommen. Meist ist ja der Abend noch ausgefüllt mit Kochen, Essen, Hausarbeit. Sie unterhalten sich mit Ihrem Partner oder spielen mit Ihren Kindern. An manchen Tagen nehmen Sie sich auch Zeit für Ihr Hobby, treiben Sport oder gehen aus. Irgendwann ist dann tatsächlich Ruhe, Sie möchten nur noch auf der Couch entspannen, lesen, fernsehen oder einfach gar nichts tun. Doch dann: Anstatt der erwarteten Erholung entwickeln Ihre Beine ein Eigenleben. Schon seit einiger Zeit plagt Sie dieses merkwürdige Phänomen. Die Erscheinungsformen dabei sind vielfältig. Entweder haben Sie das Gefühl, als ob sich Ihre Beine in einem Ameisenhaufen befinden, es juckt, schmerzt und kribbelt. Oder Sie denken, Sie müssten sich jetzt unbedingt bewegen. Ihre Beine zucken unkontrolliert, Sie empfinden schmerzhaft, wie sich Ihre Beinmuskeln verspannen. Je länger Sie liegen, umso unangenehmer wird es.

Auch wenn Sie später am Abend einschlafen möchten, finden Sie keine Ruhe. Ihre Beine entwickeln einen heftigen Bewegungsdrang. Das Schlimmste daran ist, dass Sie die Situation nicht kontrollieren können. Sie können nicht entspannen, Sie können nicht einschlafen, möglich ist auch, dass Sie am Durchschlafen gehindert werden und immer wieder aufmachen. Die Plage hat einen Namen: Restless Legs Syndrom, zu deutsch Ruhelose Beine Syndrom. Oft wird die Abkürzung RLS auch verwendet als Synonym für “RuheLoser Schlaf”. Sobald Sie aufstehen und herumlaufen, klingen die Beschwerden ab, allerdings nur so lange, bis Sie wieder liegen. Manchmal kündigt sich RLS bereits am späten Nachmittag oder frühen Abend an, und wenn Sie am Wochenende oder im Urlaub die freie Zeit für einen Mittagsschlaf nutzen wollen, kann es ebenfalls passieren, dass Sie keine Ruhe finden.

RLS ist lästig, ziemlich lästig sogar, doch nicht unbedingt gefährlich. Ruhelose Beine treten meist ab einem mittleren Alter zum ersten Mal auf. In seltenen Fällen sind auch junge Menschen betroffen. Die Krankheit beschränkt sich überwiegend auf die Beine, nur ganz selten finden sich in den Armen ähnliche Symptome. Solange die Beschwerden nur hin und wieder erscheinen, besteht kein Grund zur Sorge. Leichte Symptome von RLS lassen sich mit gezielten Entspannungsübungen (sehr empfehlenswert: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson), viel Bewegung, etwa mit einem konsequenten Walking- oder Lauftraining und Wechselbädern behandeln oder zumindest dämpfen. Trotzdem sollten Sie Ihrem Arzt die Symptome schildern. Der bevorzugte Ansprechpartner für RLS ist der Neurologe. Zunächst sollte ausgeschlossen werden, ob nicht eine andere Erkrankung die Ursache für Ihre ruhelosen Beine ist. In schwereren Fällen kann RLS mit Medikamenten behandelt werden. Ihr Neurologe wird Sie dazu ausführlich beraten. Eine medikamentöse Behandlung von RLS ist immer dann sinnvoll, wenn der Schlaf wesentlich beeinträchtigt wird.

Genauso wichtig wie der Arztbesuch und eine eventuelle Gabe von Arzneimitteln ist aber, dass Sie dem Restless Legs Syndrom nicht die Oberhand lassen. Sorgen Sie am Abend für eine besonders angenehme Atmosphäre und geben Sie den Gedanken an Ihre Zappelbeine keinen Raum. Eine negative Erwartungshaltung kann RLS verstärken.

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Vier Wochen Süd-Korea. Von Seoul über Jeju nach Busan und Gyongju.

06 Jun

Als mich in 2010 die Frage beschäftigte wo hin ich in meinem Urlaub fliegen sollte, stand von Anfang an fest, dass ich nach Asien fliegen wollte. Durch einen Zufall und der Tatsache, dass meine Schwester auf ihrem Heimflug aus Australien über Korea fliegen würde, verabredeten wir uns zu einem Urlaub auf der südkoreanischen Halbinsel.

Nun ging es also an die Vorbereitungen. In den Monaten Mai/Juni ist Regenzeit, d.h. nicht das es ständig regnet, aber dennoch recht viel, die Luft bleibt allerdings feucht und auch die Temperaturen lassen kaum nach so dass wir täglich zwischen 27-32°C hatte. Impfungen sind nicht nötig und als deutscher Staatsbürger ist einem die Einreise bis zu 90 Tagen ohne Visum erlaubt. Das Einzige, dass uns ein wenig beunruhigte war die Tatsache, dass kaum 2 Wochen vor unserem Abflug, das südkoreanische Kriegsschiff „Cheonan“ von Nordkoreaner versenkt wurde. Die Situation zwischen den beiden Geschwisterländern ist immer etwas angespannt, mal mehr Mal weniger. In diesem Jahr war zu dem die 60 jährige Trennung. Über den neuesten Stand und auch über Einreisebestimmungen hielt ich mich über das Auswärtige Amt (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/KoreaRepublik_node.html) auf dem Laufenden.
Da ich nur ungerne fliege ohne zu mindestens den ersten Aufenthalt zu planen suchte ich für die ersten zwei Wochen eine Unterkunft in Seoul und entschloss mich schließlich für die Minbak, eine Gastfamilie. Über Homestay Korea (www.homestaykorea.com) hatte ich innerhalb kürzester Zeit eine Gastfamilie gefunden. Die Webseite ist auf jeden Fall zu empfehlen, man muss nicht auf antworten warten und die Vermittlung ist äußerst hilfsbereit, auch der Umstand, dass meine Schwester eine Woche nach mir in Seoul landen sollte, wurde ohne Probleme mit aufgenommen.
Unsere Gastfamilie wohnte in Mapo-gu, eine vor allem von Universitäten geprägten Stadtteils. Meine Gastmutter hatte selbst 10 Jahre in Deutschland gelebt und hier als Krankenschwester gearbeitet. Ihr deutsch war überraschend gut, auch wenn sie sich ständig darüber beklagte so viel vergessen zu haben. Seoul ist eine riesige Stadt, die durch den Fluss Han geteilt wird. Die U-Bahn Anbindungen sind sehr bequem und zudem auch günstig.
Seoul bietet eine Vielzahl von Museen, die alle kostenlos zu besichtigen sind. Ausnahmen bilden Sonderausstellungen. Sehr zu empfehlen sind das „Nationalmuseum von Korea“ mit seinen drei großen Stockwerken, in denen sich archäologische Fundstücke neben asiatischer Kunst präsentieren. Das Museum ist von Di-So geöffnet. Haltestelle: Ichon (Linie 5), Richtung Yongsan-Park.
Ebenfalls zu empfehlen ist das „War Memorial of Korea“. Ebenfalls über drei Stockwerke verteilt wird hier die Geschichte des Krieges in Korea dargestellt. Von den kriegerischen Auseinandersetzungen gegen die Japaner im 16. Jahrhundert über den Koreakrieg bis zu Gegenwärtigen UN-Einsätzen. Haltestelle: Samgakji (Linie 4 & 6).
Neben den zahlreichen Tempeln und dem Palast bietet Seoul eine Vielzahl von historischen Schauplätzen, neben dem Traditionellen Dorf „Namsangol“, der traditionellen Wohnsiedlung „Bukchon“ gibt es auch noch verschiede Orte an denen man sich Gräber der Könige aus der Baekje-Dynastie (200-475 n. Chr.) anschauen kann oder noch weiter in der Zeit zurück reisen und sich die Prähistorische Siedlung (6000 v. Chr.) in Amsa Dong anschauen. Ein kleines Museum hierzu findet sich auch in dem, für schöne Spaziergänge, bekannten Olympiastadion.
So gut und schnell die U-Bahn Verbindungen sind so schön ist es zu Fuß neue Dinge zu entdecken, und das ist auch in Seoul möglich und zu empfehlen, ob als Spaziergang entlang des Han-Flusses oder durch die verschiedenen Stadtteile. Fehlen darf natürlich auch nicht der Besuch des Namsan-Towers, des Fernsehturms.
Nach den zwei Wochen entschieden wir uns dennoch nach Jeju zu fliegen. Die Insel im Süden des Landes liegt gilt als das eine Reiseziel schlechthin. Inlandsflüge kosten um die 30-50Euro und können meist übers Internet gebucht werden. Die Flugzeit von Seoul aus beträgt um die 1 ½ Stunden. Vom Flughafen aus kann man gut mit dem Taxi nach Jeju-Stadt fahren und zahlt gerade mal 5Euro. (Aber Achtung! Nicht jedes Taxi ist gleich. Es gibt die sogenannten Touristen oder Luxus Taxen, die das bis zu 3Fache verlangen.)
Jeju hat neben seinen schönen Badestränden, die auch trotz 28-30°C nie voll waren und sehr gut mit dem Bus zu erreichen sind, auch viele weitere Naturschauplätze die es sich lohn anzusehen. Wer kein eigenes Auto besitzt kann sehr bequem mit den täglichen Bustouren über die Insel fahren. Wir entschieden uns eine Tour über die Ostseite der Insel. Mit dem Bus ging es zuerst zum Sunrisepeak, einem erloschenen Vulkan, es folgte ein bekannter Schauplatz für koreanische TV-Serien, an dem es auch möglich war Perlentaucherinnen zu beobachten. Neben einem Wasserfall der direkt ins Meer mündete und einer Lavahöhle gehörte auch ein Kunstpark zu den Attraktionen.
Von Jeju aus flogen wir nach Busan. Busan ist eine typische Industrie Stadt. Etwas im Norden der Stadt gelegen gibt es ein hübsches Kloster so wie ein Ford, am Abend ist ein Spaziergang entlang des Meeres sehr beeindruckend, da die Brücken, so wie Häuser in unterschiedlichen Farben erleuchten. In Busan haben wir nur eine Nacht verbracht und sind am folgenden Tag schon recht früh wieder aufgebrochen, so dass wir schon vor dem Mittag in Gyongju ankamen.
Gyongju ist die alte Hauptstadt Koreas. Gleich am ersten Tag nutzten wir Fahrräder um die Gegend zu erkunden. Diese gibt es an jeder Ecke, günstig zu mieten. Das besondere an Gyongju ist, das moderne Häuser nicht zu hoch sein dürfen und nur im alten Stil gebaut werden, d.h. es gibt hier keine modernen Hochhäuser. Auch hier gibt es vielen Grabhügeln, die das Stadtbild zieren sowie Tempel und Museen. Auch hier ist fast alles gut zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus zu erreichen.
Von Gyongju ging es mit dem Bus zurück nach Seoul, zum Souvenir shoppen, und von dort zwei Tage später zurück nach Deutschland.
Gut und günstig Essen kann man überall in Korea. Meist besitzen die Restaurants Karten auf denen Bilder ihrer Speisen sind und so fällt es leicht sich daran zu orientieren. Koreanische Speise sind nicht immer scharf, dennoch ist bei mancher Speise Vorsicht geboten. Probieren sollte man dennoch alles, wann hat man schon sonst die Möglichkeit dazu?! Das gilt auch für all die Orte und Plätze die es in Korea zu Entdecken gibt. Was die Koreaner betrifft, so wirken sie anfangs etwa distanziert, dies ändert sich jedoch normalerweise und man wird sogar zum trinken eingeladen, es wird einem die Hand auf der Straße von Passanten geschüttelt oder man wird gebeten auf Fotos zu posieren. Insgesamt gesehen war die Reise unglaublich beeindruckend, mit vielen neuen Eindrücken und guten Erinnerungen, so dass man dieses Land nur weiter empfehlen kann. Außerdem hat man so zuhause etwas zu erzählen. Viele gibt es nicht die in Korea Urlaub machen.
Mehr Informationen über Korea finden sich auch auf der Seite der Tourismusinformation von Korea Visit Korea: http://german.visitkorea.or.kr/ger/index.kto.

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